Die Begegnungsbühne
- Tim Krumpholz-Nielitz

- 18. Dez. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Ab Februar 2026 öffnet ein neues Format seine Türen: die Begegnungsbühne.
Vielleicht fragst du dich: Was genau ist das – und ist das etwas für mich?
In diesem Beitrag erzähle ich dir, was dich erwartet, für wen die Begegnungsbühne gedacht ist und wie du dabei sein kannst.

Was ist die Begegnungsbühne?
Die Begegnungsbühne ist ein Gruppenraum für persönliche Themen.
Wir arbeiten mit Methoden u.a. aus dem Psychodrama, um innere Prozesse sicht- und erlebbar zu machen.
Statt nur über ein Thema zu sprechen, bringen wir es auf die Bühne:
Wir stellen Situationen nach, wechseln Rollen, probieren neue Perspektiven aus.
Das klingt vielleicht erstmal ungewohnt – aber genau darin steckt die Chance:
Was bisher nur im Kopf kreiste, bekommt eine Form, eine Szene, eine Bewegung.
Wichtig:
Du musst dafür kein „Bühnenmensch“ sein und brauchst auch kein Schauspiel-Talent.
Es geht nicht um Performance, sondern um Erfahrung, Resonanz und Entwicklung.
Welche Themen haben hier Platz?
· Die Themen können ganz unterschiedlich sein. Zum Beispiel:
· Du spürst, dass sich etwas verändern muss, weißt aber noch nicht genau, wie.
· Du möchtest mutiger auftreten – beruflich oder privat.
· Du fühlst, dass du an alten Mustern festhältst, die dir nicht mehr gut tun.
· Du bist unsicher in Entscheidungen oder stehst „zwischen den Stühlen“.
· Du möchtest deine Rolle(n) im Leben besser verstehen und klarer gestalten.
· Du möchtest lernen, besser Grenzen zu setzen und für dich einzustehen.
An jedem Abend gibt es ein Fokusthema (z.B. Mut, Loslassen, Rollen, Grenzen).
Innerhalb dieses Rahmens können die Teilnehmenden eigene Anliegen einbringen.
Das kann etwas ganz Konkretes sein (z.B. eine schwierige Situation am Arbeitsplatz)
oder etwas eher Diffuses (z.B. „Ich fühle mich gerade so orientierungslos“).
Wie läuft ein Abend ab?
Ein typischer Abend in der Begegnungsbühne kann so aussehen:
1. Ankommen & Rahmen
Wir starten mit einer kurzen Ankommensrunde: Wer ist da, wie geht es dir, was hat dich heute hierher geführt? Ich erkläre den Ablauf und die Grundregeln: Vertraulichkeit, Freiwilligkeit, wertschätzender Umgang.
2. Warm-up & Kennenlernen
Mit kleinen, lockeren Übungen kommen wir in Kontakt: mit uns selbst, miteinander, mit dem Thema des Abends.Das kann mal spielerisch, mal ruhig und nach innen gerichtet sein.
3. Szenisches Arbeiten
Dann gehen wir tiefer in die Arbeit:
· Wir wählen ein oder mehrere Anliegen aus der Gruppe.
· Wir bringen Situationen auf die Bühne, spielen sie nach, variieren sie, sehen sie aus unterschiedlichen Perspektiven.
· Du kannst als Protagonist*in mit deinem eigenen Thema im Mittelpunkt stehen – oder als Teil der Gruppe miterleben, mitfühlen, unterstützen.
4. Integration & Rückblick
Zum Abschluss schauen wir gemeinsam:
· Was hast du erkannt?
· Welche neuen Bilder oder Möglichkeiten sind entstanden?
· Was nimmst du mit in deinen Alltag?
Es geht nicht darum, „fertig“ zu werden, sondern um Schritte in Bewegung.
Muss ich mein eigenes Thema einbringen?
Nein. Du darfst, aber du musst nicht.
Viele Menschen kommen zur Begegnungsbühne mit einer Mischung aus Neugier und Unsicherheit:
„Traue ich mich, mit meinem Thema sichtbar zu werden?“
Das ist vollkommen normal.
Du kannst auch erstmal zuschauen, mitschwingen, in Nebenrollen gehen oder dich auf das gemeinsame Erleben einlassen.
Oft zeigt sich: Alle lernen voneinander – selbst wenn das eigene Thema gerade nicht im Mittelpunkt steht.
Warum in der Gruppe?
Manches können wir allein bearbeiten.
Aber viele unserer Themen entstehen im Kontakt mit anderen – in Beziehungen, Rollen, Systemen.
Die Gruppe bietet dir:
Spiegel: Andere sehen dich und geben dir Resonanz – respektvoll und ehrlich.
Vielfalt: Du merkst, dass du mit vielen deiner Fragen nicht allein bist.
Unterstützung: Du wirst mit deinem Thema nicht alleine gelassen.
neue Rollenexperimente: In der Gruppe kannst du neue Haltungen und Verhaltensweisen ausprobieren, bevor du sie in deinen Alltag mitnimmst.
Die Begegnungsbühne ist dabei kein Therapieersatz, sondern ein Raum für Selbsterfahrung, persönliche Entwicklung und bewusste Gestaltung des eigenen Lebens.
Ab wann geht es los?
Ich möchte mit der Begegnungsbühne ab Februar 2026 starten.
Die Abende finden regelmäßig statt (voraussichtlich einmal im Monat).
Jeder Abend hat ein eigenes Schwerpunktthema, damit du dir das aussuchen kannst, was gerade zu deiner Lebenssituation passt.
Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben?
Wenn du neugierig bist, für dich prüfen möchtest, ob die Begegnungsbühne zu dir passt, oder gerne regelmäßig über Termine und Themen informiert werden möchtest, dann schreib mir einfach eine kurze E-Mail an:
Schreib zum Beispiel in den Betreff: „Begegnungsbühne – Infos“.
Du bekommst dann regelmäßig eine Übersicht über die kommenden Termine und Themen – ganz unverbindlich.
Für wen ist die Begegnungsbühne geeignet?
Für dich, wenn du… bereit bist, dich dir selbst zuzuwenden, Gruppenarbeit grundsätzlich offen gegenüberstehst, Lust hast, nicht nur zu reden, sondern auch zu erleben, respektvoll mit dir und anderen umgehen möchtest.
Du brauchst kein Vorwissen, keine Schauspielerfahrung, kein perfekt formuliertes Anliegen.
Neugier reicht. Der Rest darf sich zeigen.
Zum Schluss
Die Begegnungsbühne ist eine Einladung:
eine Einladung, dir selbst zu begegnen – und anderen Menschen, die gerade ebenfalls unterwegs sind.
Wenn du spürst: „Da könnte etwas für mich drinstecken“, dann melde dich gerne.
Ich freu mich darauf, dich auf der Bühne des Lebens ein Stück zu begleiten. 🎭
📩 Interesse? Fragen?
Einfach schreiben an: info@tkn-coaching.de




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